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Linea 4,8 mm

VERLEGUNG ALS AUSSENFASSADE

In Zusammenarbeit mit MAPEI (Kleb- und Dichtstoffe), TUSCAN Leveling System (Verlegesysteme) und Profilitec (Bodenprofile). Die Verlegung der dünnen LINEA Platten von Atlas Concorde als Wandbelag für Außenfassaden erfordert dieselben Planungs- und Schutzmaßnahmen wie für traditionelle Klinker- oder Feinsteinzeugfliesen in Standardstärken.

PRÜFUNG DES WANDZUSTANDS
Es gibt verschiedene Arten von Trägerwänden, auf die die dünnen LINEA Platten an Außenfassaden angebracht werden können. Aus diesem Grund empfiehlt Atlas Concorde, je nach Material, die Beschaffenheit des Untergrundes selbst zu prüfen.

Armierter Beton / Stahlbeton
In der Regel sind diese Oberflächen nicht stabil genug, um Keramikfliesen direkt darauf zu verlegen. Aus diesem Grund rät Atlas Concorde dies vorab zu prüfen. Hierbei ist konkret zu prüfen, ob diese

  • ausreichend gereift (3-6 Monate je nach Art des Betons, der Stärke und der Witterungsbedingungen);
  • mechanisch widerstandsfähig;
  • ohne Schrumpf- oder Rissprobleme;
  • unversehrt und sauber, um die Haftung der dünnen LINEA Platten nicht zu beeinträchtigen, sind. Die gesamte Oberfläche muss deshalb sorgfältig mit Hockdruck oder durch Sandstrahlen gereinigt werden.

Zementputz
Der Zementputz ist der am häufigsten verwendete Mauerbelag zum Schutz der Oberfläche von Außenfassaden. Atlas Concorde erinnert daran, dass vor der Verlegung der Keramikplatten der Zementputz folgende Parameter aufweisen muss:

  • eine gewisse Reife (7-10 Tage pro cm Stärke);
  • mechanisch widerstandsfähig;
  • ohne Schrumpf- oder Rissprobleme und ohne freie Teile;
  • unversehrt und sauber, um die Haftung der dünnen LINEA Platten nicht zu beeinträchtigen.

Um diese Parameter erfüllen zu können empfiehlt Atlas Concorde den Verputz aus Zementmörtel mit hoher Haftung und Biege- /Druckfestigkeit herzustellen, eventuell auch mit Zusätzen, sowie den Putz je nach Gurtgesims mit verzinkten Drahtnetzen und zwischen Beton und Ausfachungsmauern zu armieren.
Unabhängig davon, ob es sich um Beton oder Zementputz handelt ist vor der Verlegung der dünnen LINEA Platten unbedingt die Ebenheit der Oberfläche zu prüfen. Es dürfen keine Hohlräume oder Luftblasen zwischen dem alten Wandbelag und den Platten vorhanden sein, die zu Brüchen und zu Ablösungen führen können. Diese sind mit entsprechenden Ausgleichsmörtel zu beseitigen.

Für die Korrektur und für das Ausgleichen des Untergrunds empfohlene Produkte

Produkt Eigenschaften Anmerkung
Zur Herstellung von Haftbrücken für Zementputze für keramische Wandbeläge in Außenbereichen MAPEI – PLANICRETE Dispersion aus Kunstharz zum Mischen mit Wasser zur Herstellung eines Zementmörtels. Der so zubereitete Mörtel muss eine Schichtstärke von mindesten 10 mm haben.
Ausgleich von Untergründen an Außenfassaden MAPEI – PLANITOP FAST 300 Zementglättung
Ausgleich von Untergründen an Außenfassaden MAPEI – NIVOPLAN Zementglättung Mit Wasser zu mischendes Kunstharz wie MAPEI – PLANICRETE

 

VERLEGUNG DER FLIESEN
Vor der Verlegung der dünnen LINEA Platten auf Außenfassaden müssen je nach Witterungsverhältnissen die entsprechenden Kleber ausgewählt werden. Erst dann wird mit der Verlegung begonnen.

Doppelte Auftragung

  • Die dünnen Fliesen LINEA werden nur bei Bedarf einfach mit Wasser gereinigt (bei viel Staub).
  • Tragen Sie den Klebstoff mit einer Zahnkelle mit abgerundeten Zähnen ( (Zahnung von 5×7 mm mit einer Neigung von 60°) auf. Um eine perfekte Haftung zu erhalten streichen Sie zuerst mit der glatten Seite der Kelle eine dünnen Schicht auf die bestehende Oberfläche auf, anschließend tragen Sie mit dem gezahnten Teil die gewünschte Dicke auf.
  • Zur Vermeidung von Hohlräumen oder Blasen zwischen bestehendem und neuem Belag, die dann bei besonderen Beanspruchen zu Brüchen führen können, tragen Sie den Kleber auch auf der Rückseite der dünnen LINEA Platten auf.

Die Technik der doppelten Auftragung bei Außenfassaden sorgt auch für eine gleichmäßige Verteilung der Spannung zwischen der Verkleidung und dem Träger aufgrund z. Bsp. von Temperaturschwankungen.

Verlegung
Verlegen Sie die dünnen Platten so an der Wand, dass diese perfekt haften und das Niveau einheitlich ist. Atlas Concorde rät zur Verwendung einer Gummispachtel (oder zwei Saugnäpfen für großformatige Fliesen). Klopfen Sie vorsichtig mit gleichmäßigen Schlägen auf die Oberfläche; vermeiden Sie jedoch den Einsatz eines Gummihammers.

Fugen
Je nach verwendetem Format müssen unterschiedliche Fugen gesetzt werden.

  • Mindestfuge von 2 mm im Monoformat.
  • Mindestfuge von 3 mm im Multiformat.
  • Im Falle einer gestaffelten Verlegung werden die Platten maximal bis zu 1/3 der Längsseite versetzt. (20 cm für 30×60 cm; 40 cm für 60×120 und 30×120 cm).

Bei der Verlegung der dünnen LINEA Platten rät Atlas Concorde auf das Verlegesystem TUSCAN LEVELING SYSTEM zurückzugreifen, welches leicht:

  • die Unterschiede zwischen den Platten beseitigt;
  • die Platte in der gewünschten Position hält;
  • die Zeit der Verlegung reduziert.

Für die Verlegung von Fliesen empfohlene Produkte

Produkt Eigenschaften Anmerkung
Sommerzeit. Warmes Klima und/oder ungünstige klimatische Bedingungen. MAPEI – KERABOND + ISOLASTIC Zementhaltiger Hochleistungskleber, sehr gut verformbar, schnell bindend. C2E S2 – EN 12004
Winterzeit. Kaltes und feuchtes Klima.Formate: 30×60, 60×60, 30×120 cm; MAPEI – ELASTORAPID Zementhaltiger Hochleistungskleber, sehr gut verformbar, schnell bindend. C2FTE S2 – EN 12004
Winterzeit. Kaltes und feuchtes Klima. Format: 60×120 cm; MAPEI – KERAQUICK + LATEX PLUS Zementhaltiger Hochleistungskleber, sehr gut verformbar, schnell bindend. C2FT S2 – EN 12004

 

VERFUGUNG
Atlas Concorde rät zu einer Verfugung mit hochleitungsfähigem Zementmörtel. Die Verfugung sollte bei der Verwendung von schnellbindenden Kleber 2-3 Stunden nach Verlegung stattfinden, beim Einsatz von normal bindenden Klebern gilt eine Wartezeit von mindestens 4-8 Stunden.

Für die Verfugung empfohlene Produkte

Produkt Eigenschaften Anmerkung
Fugenmörtel für Außenfassaden MAPEI – ULTRACOLOR PLUS Mörtel für offene Fugen CG2 – EN 13888

 

FUGEN UND VERFÜLLUNG
Neben der verbindlichen Einhaltung der strukturellen Fugenposition und -größe auf dem Gebäude müssen bei der Verlegung der dünnen Platten LINEA auf Außenfassaden entsprechend der Gurtgesimse und der Unterbrechungen (wie in Ecken oder bei Kanten) Teilungsfugen gesetzt werden; grundsätzlich ist die gesamte Oberfläche in Hintergründe nicht größer als 9-12 m² aufzuteilen.
Die Teilungsfugen können ca. 1 cm breit sein und entsprechen ansonsten in ihrer Größe den elastischen Eigenschaften des Dichtstoffes. Atlas Concorde rät zur Verwendung von Ein-Komponenten-Silikonverfüllungen mit neutraler Vernetzung, um auch unschöne Flecken, Streifen und Höfe zu verhindern.

Für die Verfüllung der Fugen empfohlene Produkte

Produkt Eigenschaften Anmerkung
Verfüllung der Teilungsfugen MAPEI – MAPESIL LM Ein-Komponenten-Silikonverfüllung mit neutraler Vernetzung. Maximale Ausdehnung bis zu 25% der Fugenlänge.

 

Mapetherm und LINEA
Die dünnen LINEA Platten können als Verkleidung von Außenfassaden auch in Verbindung mit dem Dämmsystem Mapetherm von Mapei verwendet werden, wodurch sich eine innovative Gebäudehülle bildet.
Dieses System, das in erster Linie für Wohnbereiche (Gebäude mit höchstens 7 Etagen) konzipiert wurde, die nicht isoliert waren, sieht die Bildung einer echten Dämmschicht an der Außenfassade eines Gebäudes vor, das vollständig mit verklebten dünnen LINEA Feinsteinzeugplatten verkleidet ist.
Das System wird optimiert, wenn Kollektionen des Produktsortimentes LINEA mit hellen Farben oder einem von Reflektionsindex von >20% verwendet werden.

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